Achern demonstriert – der Acher- und Bühler Bote diffamiert


Vor Jahren noch war ich SPD-Wähler. In meiner Freundesliste finden sich Linke. Ich bin mit Politikern von Grünen, FDP und CDU per Du. Es ist mir völlig unverständlich, warum mir nun, da ich AfD-Politiker bin, untersagt wird, meine Meinung zu äußern.

 

Ein Grundmerkmal eines demokratischen Staats ist die freie Meinungsäußerung, ein Grundmerkmal eines totalitären Systems ist das Erzwingen einer einheitlichen Position. Sind wir noch ein demokratisches Land? Dann muss es auch und gerade Querdenkern gestattet sein, ihre Gedanken auszudrücken, ohne dass sie als Staatsfeinde unter Beobachtung gestellt werden. Hierin sehen wir übrigens schon den Wandel Deutschlands von einer Demokratie zur Diktatur, dass ein Verfassungsschutz, der für den Schutz der Verfassung (des Grundgesetzes) da ist, zu einem Staatsschutz mutiert, der die verfassungswidrigen Handlungen dieser Regierung sichert.

Mit folgendem Anschreiben habe ich mein Abonnement des ABB gekündigt: Sehr geehrte …, zwar möchte ich über die Geschehnisse in Bühl informiert sein, andererseits ertrage ich Ihr lügen und betrügen nicht mehr.

Lügen und Betrügen haben im Leben Konsequenzen, das ist meine feste Überzeugung.

„Ein falscher Zeuge wird nicht ungestraft bleiben, und wer bei jedem Atemzug lügt, wird nicht davonkommen.“

(Sprüche 19:5)

 

Liebe Grüße Peter Schmidt.

Auf der Demo Acherner Eltern zum Schutz ihrer Kinder, kritisierte ich ebenfalls zwei Schreiber der Zeitung: „Dass sie in ihren Berichten, von Lügen und Betrügen, zu Hass und Hetze übergegangen sind, ist ein Zeichen dafür, dass wir, die Vernünftigen, etwas bewegen und es Ihnen immer schwerer machen ihre permanenten Fake-News an den Mann bzw. die Frau zu bringen.“

Zugegebenermaßen sind das harte Worte an die Journalisten-Kollegen, die ich mit Namen ansprach – jedoch eine durchaus passende Erwiderung auf deren Verleumdungen und die permanente Diskreditierung von Menschen, die eine andere Auffassung vertreten, beispielsweise die Acherner Eltern.

 

Als ein Journalist des ABB eine Mutter an den Rand der Acherner Demo zog, um sie als Veranstaltungsleiterin zu interviewen, stellte ich mich dazu und hörte mit. So kann ich die Ausführungen des Kollegen, die am nächsten Tag in der Zeitung erscheinen sollen, nötigenfalls widerlegen.

 

Nachdem ich als Abschlussredner gesprochen hatte, wurde auch ich befragt. Allerdings fanden Worte den Weg in die Zeitung, die nie gesagt wurden und das bedarf einer Richtigstellung:

ABB: „Nur wenige Demonstrationsteilnehmer trugen eine Maske.“

Eine Maskenpflicht bestand nur während des Demonstrationszugs durch die Stadt – und da wurden Masken getragen. Im Stadtgarten wurde während der Demonstrationsveranstaltung Abstand gehalten – das habe ich in meiner Videoreportage hier dokumentiert.

 

ABB: „AfD-Redner leugnet Corona-Pandemie“.

1. Ich bin auf dieser Demo, wie auch auf allen anderen Veranstaltungen immer als Menschenrechtler und Journalist aktiv. Es spielt überhaupt keine Rolle, welcher Partei ich angehöre. Sonst dürfte ein Großteil der Journalisten nicht mehr berichten, die Mitglied und/oder Politiker einer Partei sind. Ich hatte dem ABB-Reporter auch ausdrücklich erklärt, dass ich nicht möchte, dass meine Partei im Vordergrund steht. Es geht nicht um meine Partei, sondern um Corona und den unsäglichen Umgang der Regierenden damit.

2. Ich habe die Corona-Pandemie nicht geleugnet. Dazu ist es aber notwendig, den Unterschied zwischen Pandemie und Epidemie zu kennen. Eine Pandemie wird einzig vom Leiter der WHO ausgerufen. Während vor Jahren noch Bedingungen für die Ausrufung einer Pandemie nötig waren, wurde passend zur Corona-Hysterie, diese Bedingungen gestrichen. Eine Pandemie ist es nun, wenn der Leiter der WHO sagt, dass es eine Pandemie sei. Eine Pandemie kann man also gar nicht widerlegen, da es auch ohne Virus, Erkrankung oder Tod eine Pandemie geben kann.

Anders ist es bei einer Epidemie. Eine Epidemie, oder Seuche ist ein vermehrtes Auftreten von Krankheitsfällen und damit ein großer Ausbruch von Krankheiten.

Auch eine Epidemie leugne ich nicht. Corona ist eine Epidemie! Eine Epidemie, an der Menschen schwer erkranken und sterben. In Deutschland gibt es ständig Epidemien. 2018/19 hatten wir beispielsweise eine Grippe-Epidemie.

Aber, wir hatten zu keinem Zeitpunkt eine epidemische Lage von nationaler Tragweite – also eine Notsituation durch diese Corona-Epidemie. Alle für die Ausrufung einer solchen Lage notwendigen Werte lagen und liegen in einem völlig normalen Bereich – ähnlich der Grippe-Epidemie 2018/19.

Also bitte erst recherchieren, oder mich befragen, bevor man dies so in die Zeitung setzt!

 

ABB: „Der Kommunalpolitiker behauptete darüber hinaus, dass eine Überlastung der Intensivstationen nicht existiere.“

Gerade zu diesem Thema habe ich dem jungen Journalisten ausführliche und lange Erklärungen gegeben und will das hier gerne nochmals tun.

Die Intensivstationen in Deutschland sind überlastet! Das sind sie schon seit vielen Jahren, vor dieser Corona-Epidemie. Grund dafür ist aber nicht das Coronavirus, sondern die Gesundheitspolitik der Bundesregierung. Zu wenig Pflegepersonal aufgrund von Einsparungen. Steuern und Sozialabgaben, die wir Bürger für den Betrieb von Krankenhäusern bezahlen, werden lieber zur Förderung der EU, zur Rettung Griechenlands und zur Versorgung von sozial Bedürftigen der ganzen Welt genutzt.

Es gibt allerdings keine Überlastung der Intensivbetten. Anhand der Grafiken des DIVI lässt sich das belegen.

(Das DIVI-Intensivregister ist eine Echtzeit-Datenerfassungs- und Analyseumgebung für Intensivbettenkapazitäten und aggregierte Fallzahlen für Deutschland).


Die Intensivbetten hatten über den ganzen Zeitraum keine höhere Auslastung, sie lagen immer im Bereich von 20.000 bis 22.000 belegten Betten, davon nie mehr als 22 Prozent an COVID-Erkrankten (Grafik 9). Eine Überlastung lässt sich nicht erkennen. Es bestand zu keinem Zeitpunkt die Gefahr einer Überlastung. Im Gegenteil, manche Abteilungen klagten über Unterbeschäftigung. Die Anzahl der Intensivbetten wurde ab August 2020 sogar stetig abgebaut – und selbst damit kamen wir nie zu einer Auslastung (Grafik 10). Ab November 2020 gab es vom Bund Zuschüsse für Krankenhäuser, deren Intensivbetten-Kapazität 75 % oder mehr beträgt. In Folge passten Krankenhäuser die Bettenanzahl an, um diesen Zuschuss zu erhalten. Auch dazu gibt es Statistiken. Je nach Patientenzahl wurden Intensivbetten ab- oder aufgebaut.

 

Ich habe für einige meiner Aussagen das Problem erkannt, dass es für Menschen, die sich nicht so intensiv in die Materie eingearbeitet haben zu Missverständnissen kommen kann und werde künftig erwähnen, dass Corona eine Epidemie ist, an der Menschen schwer erkranken und sterben können – und ich werde den Unterschied zwischen Überlastung von Intensivstationen und Intensivbetten erklären.

 

Von einer Diffamierung als Corona-Leugner für mich, sowie für die Menschen, die sachlich Kritik äußern, bitte ich Sie künftig abzusehen.