Gedanken zum Infektionsverlauf der Coronaepedemie

Von Dr. Frank Gläser

Die Epedemieverläufe scheinen in allen betroffenen Bereichen einen zeitlich ganz ähnlichen Verlauf zu haben mit einem nahe linearem (nicht exponentiellem) Anstieg über etwa 40 Tage und danach einem Abfall mit gleicher Zeitkomponente. Auch in D. ist das bisher genau so gelaufen und die Sterbestatistiken aus Schweden stimmen gut damit überein, Quellen s.u.

Daraus leitet sich ab, daß
a) die u.a. von Herrn Drosten und dem RKI vertretene Theorie der exponentiellen Zunahme der Erkrankungsfälle falsch ist.
b) sich der Rückgang der Erkrankungshäufigkeit nicht allein mit einer neu erworbenen Herdenimmunität von 60-70% erklären läßt.

Richard Freemann, amerikanischer Nobelpreisträger für Physik:
„Es spielt keine Rolle wie wunderbar deine Theorie ist, es ist gleich wie schlau du bist. Wenn das Ganze nicht mit der Realität übereinstimmt, hast Du unrecht.“

Eine Sars-Cov2-spezifische Herdenimmunität dieser Größenordnung gibt es eindeutig in D., aber auch in wohl allen anderen Ländern, nicht. Interessanterweise wundern diese Fakten die Epidemiologen überhaupt nicht. Soweit sie darauf eingehen, weisen sie darauf hin, daß die Gattung Coronaviren für die Menschheit durchaus nicht neu ist. Wir leben seit unbekannter Zeit damit. Entdeckt wurden sie in den 60ern des vorigen Jh.

Bei 5 -15% der Gesunden sind sie im Nasenrachenraum nachweisbar. Wie bei Grippe bestehe damit eine „Grundimmunität“, die auch bei neuen Mutanten oder Varianten wirke.

Ich könnte mir zusätzlich gut vorstellen, daß die auch in Schweden und anderen Ländern ohne Lockdown ergriffenen Maßnahmen dazu beigetragen haben, während offenbar extreme Maßnahmen wie in D. keine erkennbaren Änderungen bewirken.

Im Klartext: der Lockdown in D. kam zu einer Zeit, als die Reproduktionszahl bereits unter 1 gefallen war, hat am Verlauf nichts Erkennbares geändert und war damit anscheinend überflüssig und epidemiologisch wirkungslos.

Der weitere Verlauf wird das letzte Wort sprechen. Dabei bleibt zu bedenken, daß besonders RNA-Viren (Influenza, Corona u.a.m.) sehr schnell und häufig mutieren. Von Sars-Cov2 gibt es angeblich bereits mehrere Varianten.

 

Lockdown beenden:

Das Gebot der Stunde lautet, den Lockdown unverzüglich geordnet zu beenden. Ob es sinnvoll ist, Massenveranstaltungen und Ähnliches noch einige Zeit zu unterdrücken, bin ich unsicher, eher dafür. 

Die Masken sind fragwürdig, aber m.E. besser als nichts und allein schon berechtigt als Alibi zur Wiederaufnahme der Arbeit und des öffentlichen Lebens.

Gestützt auf weltweite solide Daten, die Zahlen des RKI  und die Einschätzung von Epidemiologen war und ist die teilweise Stilllegung der deutschen Wirtschaft zu einem Zeitpunkt erfolgt, als die Epidemie bereits im Abklingen war und hat am weiteren Verlauf nichts geändert, d.h. war nicht nur unverhältnismäßig, sondern unnötig und epidemiologisch wirkungslos. Die kommenden Probleme sind durch die aktuelle akute Krise erheblich verstärkt, aber im Grunde Folge einer jahrelangen ideologisierten Fehlsteuerung der Wirtschaft und opportunistischen  Verschuldungspolitik.

 

Eine interessante Frage wird der zukünftige Umgang mit Grippewellen und eine weniger dilettantische Handlungsstrategie bei neuen unbekannten Infektwellen. Kaum auszudenken, was passiert wäre, wenn statt Sars-Cov2 ein wirklicher Killerkeim gekommen wäre.



Grundimmunisierung:

Prof. Hockerts und Prof. Wittkowski sind bei Youtube gelöscht worden. Prof. Bhakdi, dessen Beiträge im Internet noch verfügbar sind.
Selbst Herr Prof. Drosten, den ich auf Grund seiner widersprüchlichen Äußerungen, seiner fehlenden epidemiologischen Qualifikation und seiner Prognosen zur Schweinegrippe nicht für vertrauenswürdig halte, schwenkt unter dem Druck der Realität ein:


Abschließend sei betont, daß das alles die Meinung eines interessierten 

epidemiologischen Laien ohne den Anspruch auf ewige und alleinige
Wahrheit ist.

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