Tatort-Gehirnwäsche mit dümmlichen Vorurteilen gegenüber der AfD - niedersächsischer Verfassungsschutzpräsident ist begeistert

Von Prof. Jörg Meuthen

Liebe Leser, schon oft musste ich hier an dieser Stelle mit dem Ausdruck größten Bedauerns feststellen: Deutschland ist verrückt geworden.


Wie verrückt dieses Land mittlerweile ist, belegt auch der folgende unglaubliche Vorfall aus den letzten Tagen.

Was war passiert? Zunächst einmal sendete die ARD am vergangenen Sonntagabend ein weiteres Machwerk aus der langen Reihe der Haltungsbeiträge zum vermeintlichen „Kampf gegen Rechts“ - und damit den Zuschauern nicht direkt auffällt, dass sie nun erneut subtil indoktriniert werden sollen, verpackte man das Ganze in der Tatort-Folge „National feminin”.

Ich habe diesen Film selbst gesehen. Die vermutliche Motivation der GEZ-Medienschaffenden zu diesem Werk lässt sich in einem Satz umschreiben: „Wie schaffen wir es, den durch tägliche Gehirnwäsche ohnehin schon gut konditionierten GEZ-Konsumenten mit weiteren dümmlichen Vorurteilen gegenüber der AfD (und in diesem Fall speziell deren Jugendorganisation) zu immunisieren, ohne diese Partei beim Namen zu nennen?“

Selbstverständlich verschwimmen in einem solchen „Kampf gegen Rechts“-Machwerk auch die Konturen zwischen einer politisch vollkommen legitimen, konservativ-freiheitlichen Ausrichtung („rechts“) und einem staatsfeindlichen Rechtsextremismus.

So weit, so erwartbar.

Gänzlich unerwartbar war aber die Reaktion des niedersächsischen Verfassungsschutzpräsidenten Bernhard Witthaut. Er twitterte nämlich nach der Ausstrahlung des Tatorts allen Ernstes:

„Der heutige #Tatort zeigt, dass #Extremismus & #Rassismus leider in der Mitte der Gesellschaft angekommen sind. Das Problem #Rechtsextremismus wird noch immer als „männl.“ Problem wahrgenommen. Doch auch Frauen können extrem sein!“

https://twitter.com/BWitthaut/status/1254471276598562819

Man traut seinen Augen nicht: Ein hoher Beamter dieses Landes, betraut mit der Führung des Verfassungsschutzes in Niedersachsen, führt eine fiktive (zu allem Überfluss auch noch GEZ-finanzierte!) TV-Produktion an, um seine These vom allgegenwärtigen Rechtsextremismus zu belegen. Das ist geradezu kafkaesk!

Wenn TV-Fiktion zur gefühlten Realität wird, dann wird es bedenklich in einem ehemals vernunftgeleiteten Land.

Noch bedenklicher ist allerdings, wenn jemand, der sich mit einem solchen Tweet als offensichtlich vollkommen ungeeignet zur Führung dieser Behörde herausgestellt hat, dann nicht unmittelbar aus dem Amt entlassen wird - ganz im Gegensatz übrigens zu Dr. Hans-Georg Maaßen, der seinerzeit die Fiktion von „Hetzjagden“ in Chemnitz als Antifa-getriebene Fake News der Bundesregierung entlarvte, was ihn letztlich seinen Job kostete.

Das Zusammenspiel von Medien und Politik darf offenbar durch nichts und niemanden gestört werden. Das Ergebnis einer solchen Verflechtung von Interessen angestammter Parteien (insbesondere das gewollte Kleinhalten eines neuen Konkurrenten namens AfD) und Untertanentums von „Medienschaffenden“ (die durch eben jene angestammten Parteien kontrolliert werden) ist dann eine Gehirnwäsche, die offensichtlich auch bis hinein in die Kreise des Verfassungsschutzes reicht.

In einem sehr lesenswerten Beitrag auf Tichys Einblick hat übrigens Josef Kraus beleuchtet, wie jener niedersächsische Verfassungsschutzpräsident Witthaut zu seinem Amt kam; ich zitiere:

-----
„Der Mann, SPD-Mitglied, Mitglied der (DGB-)Gewerkschaft der Polizei GdP und vorübergehend GdP-Vorsitzender, war einmal Erster Polizeihauptkommissar. Dies war er aber kaum im echten Polizeidienst, vielmehr war er als Personalrat fast zwei Jahrzehnte lang vom Polizeidienst vor Ort freigestellt. So weit so gut, soll vorkommen.

Jedenfalls ist Witthaut bestens inkludiert. Interessant wird seine Karriere ab 2013. Da wird er urplötzlich Polizeipräsident von Osnabrück. Der Innenminister heißt zu diesem Zeitpunkt bereits Boris Pistorius (SPD); rein zufällig war Pistorius zuvor Oberbürgermeister von Osnabrück.

Dem nicht genug: 2019 wird Witthaut von eben diesem Pistorius zum Präsidenten des Verfassungsschutzamtes Niedersachsen ernannt. Wenn das keine Karrieren sind – mittels Schnellbleiche aus der Besoldungsgruppe

A13 nach Besoldungsgruppe B4!“

https://www.tichyseinblick.de/meinungen/verfassungsschutzpraesident-betrachtet-einen-ard-tatort-als-beweis-fuer-einen-rechtsruck-der-mitte/
-----

Laut eigener Aussage möchte SPD-Mann Witthaut übrigens „dazu beitragen, dass der Verfassungsschutz ein starker Partner in der Analyse, Bewertung und Prävention von politischem Extremismus bleibt.“

https://www.verfassungsschutz.niedersachsen.de/startseite/wir_uber_uns/prasident/vorwort-des-verfassungsschutzpraesidenten-bernhard-witthaut-172422.html

Ein Verfassungsschutzpräsident, der sich für seine „Analyse des politischem Extremismus“ bei einem rein fiktiven ARD-Unterhaltungskrimi bedient, ist dann allerdings völlig untragbar. Wir fordern daher die sofortige Entlassung von Bernhard Witthaut aus seinem Amt.

Zeit, Fiktion und Realität klar zu trennen. Zeit für das Ende der GEZ-Indoktrination. Zeit für die #AfD.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0